"Wir arbeiten mehr und lieben weniger"

Zwei Wutväter haben ein Buch über die Unvereinbarkeit von Familie, Liebe und Karriere geschrieben

Stadtleben | Interview: Georg Renöckl | aus FALTER 31/15 vom 29.07.2015


Illustration: Bianca Tschaikner

Illustration: Bianca Tschaikner

Es ist die Hölle“, schreiben die Väter und Zeit-Journalisten Marc Brost, 44, und Heinrich Wefing, 50, über ihren Alltag. Kinder, Beruf und Beziehung unter einen Hut bringen, das „geht alles gar nicht“ – so ihre Erfahrung, die sie jetzt zum Buchtitel gemacht haben.

Es ist eine mit spürbarer Wut im Bauch und mit viel Lust an der pointierten Formulierung geschriebene Abrechnung, die die beiden Autoren da vorlegen: Wer behauptet, man könne schaffen, woran Brost und Wefing scheitern, ist eben ein „Vereinbarkeitslügner“. Von denen gibt es viele in der Politik, aber auch in der Wirtschaft.


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