Literatur Tipp

Ein hinterfotziger, aber auch hilfreicher Autor

Lexikon | SF | aus FALTER 31/15 vom 29.07.2015

Die heimische Literaturlandschaft würde ohne Gustav Ernst (Jg. 1944) anders aussehen. Weniger vielfältig. Sein unermüdliches Engagement für junge Autorinnen und Autoren ist in der Form in Österreich einzigartig. Mit der Kolik gibt er gemeinsam mit seiner Frau Karin Fleischanderl seit 1997 eine der wenigen wirklich lesenswerten österreichischen Literaturzeitschriften heraus. In ihr dürfen sich neben arrivierten Autoren stets auch junge ausprobieren. Mit der Leondinger Akademie für Literatur beackert er auch den Sektor der Autorenausbildung. Das eigene Schreiben kommt ebenfalls nicht zu kurz. In seinem jüngsten Roman "Zur unmöglichen Aussicht", aus dem er bei den "O-Tönen" liest, erweist sich Ernst einmal mehr als schön hinterfotziger Erzähler. Um die Einleitung kümmert sich Bernhard Fetz, Leiter des Literaturmuseums Wien.

Museumsquartier, Hof 8, Do 20.30


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