Hero der Woche Wertungsexzess

Christoph Peschek

Politik | aus FALTER 31/15 vom 29.07.2015

Bis die neue Hütte in Hütteldorf fertig ist, spielt Rekordmeister Rapid im Ernst-Happel-Stadion. Dorthin kamen am Samstag vergangener Woche 15.100 Zuschauer, um den Saisonauftakt der Rapidler gegen Ried zu sehen. Darunter waren auch 160 Flüchtlinge, die von der Diakonie Flüchtlingshilfe betreut werden.

"Aus unserer Historie als Arbeiterverein wollen wir für die sozial Schwächsten da sein", so Rapid-Geschäftsführer Christoph Peschek. Bereits zwei Mal haben die Rapidler Freikarten für Heimspiele für Schützlinge der Diakonie zur Verfügung gestellt. Auch wenn es nur ein Fußballspiel war, hat die Aktion in Zeiten wie diesen Symbolwert. Schließlich hat der Fußballverein, was der Innenministerin fehlt: Platz für Flüchtlinge.

Der Fußballgott in seiner Weisheit hat die Geste belohnt, Rapid gewann das Spiel gegen Ried locker mit 3:0.


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