"Überwachung ist wie Liebe"

Angela Richter stöberte die wichtigsten Whistleblower auf. Sie erzählt, wie sie heute leben, was sie verbindet und was sie bereuen

Medien | Interview: Benedikt Narodoslawsky | aus FALTER 31/15 vom 29.07.2015


Foto: Privat

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Die deutsche Regisseurin Angela Richter arbeitet sich in ihren Theaterstücken an der Massenüberwachung ab. Zu ihren Freunden zählen mittlerweile Julian Assange, der Sprecher der Whistleblower-Plattform Wikileaks, und Whistleblower Daniel Ellsberg, der in den 1970er-Jahren die „Pentagon-Papiere“ enthüllte, die zeigten, wie die US-Regierung die Bevölkerung während des Vietnamkriegs gezielt täuschte.

In den vergangenen Monaten traf Richter weitere bedeutende Whistleblower – unter anderen auch Edward Snowden, der die NSA-Affäre ins Rollen brachte. Nun legt Richter ihren Gesprächsband „Supernerds – Gespräche mit Helden“ vor. Mit dem Falter sprach sie über die Gemeinsamkeit der Whistleblower, ihren gehackten Laptop, plötzlich klingelnde Handys von Pornokonsumenten und das Schicksal des NSA-Whistleblowers Thomas Drake.


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