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Feuilleton | aus FALTER 31/15 vom 29.07.2015

Unesco lehnt Hochhaus ab

Der Immobilieninvestor Michael Tojner hat ein neues Problem. Das Unesco-Welterbekomitee hat das auf dem Eislaufverein am Heumarkt geplante Hochhaus einstimmig abgelehnt. Auch der Masterplan Glacis (er regelt die Bebauung der Innenstadtränder) und das neue Hochhauskonzept der Stadt Wien werden in dieser Entschließung kritisiert. Die Welterbekonvention ist ein Staatsvertrag zwischen der Republik und der Unesco. Wien droht mit seinem Hochhausprojekt Eislaufverein und der Genehmigung weiterer Hochhäuser den Welterbestatus zu verlieren. Ende Mai hatte Tojners Firma Wertinvest ein Hindernis aus dem Weg geräumt. Die Mitglieder des Wiener Eislaufvereins (WEV) hatten sich bisher gegen eine Überbauung ihrer Sportstätte ausgesprochen. Als ihnen Tojner einen unterirdischen, ganzjährig benützbaren Eislaufplatz in Aussicht stellte, stimmten sie den Plänen zu. Für die Unesco-Troubles ist nun Kulturminister Josef Ostermayer zuständig, der das Wiener Rathaus zur Einhaltung

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