Wenn Punks kochen

"Silent Cook" Patrick Müller liegen Geschmackskombinationen förmlich auf der Zunge

Stadtleben | GERICHTSBERICHT: NINA KALTENBRUNNER | aus FALTER 32/15 vom 05.08.2015

Punk' s not dead, Punk rocks. Wir besuchen Patrick Müller in seinem neuen Mini-Lokal Punks in der Florianigasse, trinken herrlich süffigen Prosecco vom Fass und sehen dem ehemaligen Fernsehkoch ("Silent Cooking") beim Kochen zu. Was es gibt? Er überlegt. "Lammzunge." Aha, warum ausgerechnet?"Die Reste von gestern." Und dazu?"Weiß ich noch nicht." Okay. Zwischen Unmengen frischer Kräuter, Salate und Gemüse, die sich auf der Bar und auf allen Flächen in der winzigen Küche türmen, hantiert Müller nun auf engstem Raume und erzählt, wie so ein Punk-Gericht entsteht.

Zuerst einmal unkonventionell in puncto Planung, aber: "Wo Punks draufsteht, darf man sich auch nicht erwarten, dass es funktioniert." Das hat zum einen damit zu tun, dass er immer viel später von seinen Raubzügen über den Viktor-Adler-Markt (der "1-Euro-Standlermarkt", bekommen wir als Insiderinfo dazu) zurückkommt als geplant und daher aber garantiert auch alles immer frisch zubereitet, weil anders geht es sich gar


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