Wien, wo es isst Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Sommergrätzel V: Neufelder See, das kleine Meer der Wiener

Stadtleben | LOKALAUGENSCHEIN: FLORIAN HOLZER | aus FALTER 32/15 vom 05.08.2015

Baggerseen gibt es viele, aber nur einen Neufelder See. Der nämlich erstens gar kein Baggersee ist, sondern eine Braunkohletagbaugrube ist und zweitens von Fred Sinowatz bebadet wurde und auch heute noch von der sozialdemokratischen Nomenklatura gerne bebadet wird. Der Besucherrekord des öffentlichen Strandbades lag am 22. Juni 2008 bei 5283 Badegästen, gern genutzt wird der See auch von Sporttauchern.

Sehr gut, aber was gibt's zu essen? Gar nicht wenig, denn zum einen übernahm die Familie Reisinger - renommierte Gastronomen aus dem nahen Pöttsching - vor sieben Jahren das Seminarhotel (das nach seinem Neubau so aussieht, als stünde es schon seit den 1970ern da) und betreibt hier eine Art Gourmetrestaurant mit Terrasse: gesulzte Eierschwammerln mit Mango, Kokoscremesuppe mit Flusskrebsen, Garnelen mit Limetten-Basilikum-Aioli, Zander mit Weißweinrisotto und Zuckerschotensalat.

Der etwas andere Supermarkt

Zum anderen hat auch der Selbstversorger hier Grund zur Freude, denn was als "Landmarkt


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