Stadtrand Urbanismuskolumne

Von Katzen und Menschen

Stadtleben | Birgit Wittstock | aus FALTER 32/15 vom 05.08.2015

Die Katze ist nicht nur das beliebteste Haustier der Österreicher (rund 1,5 Millionen landesweit), sie gilt vor allem auch als das Wappentier des urbanen Hipsters, wie zahllose virale Katzenclips auf Facebook bezeugen. Liegt wahrscheinlich an all ihren großartigen Eigenschaften. Dem ambivalenten Wesen, das stets zwischen unnahbar launisch und aggressiv verschmust pendelt, sodass man nie weiß, was einen erwartet: ein vollgepinkeltes Bett, zerfetzte Polstermöbel oder gemeinsames Löffelchenliegen untermalt von seeligem Geschnurre. Und nicht zu vergessen ihr elegantes, geschmeidiges Äußeres.

Auch die Stadtkatze streunt nachts am liebsten durch die Straßen: Während sich ihr Dosenöffner im Club amüsiert, gräbt sie mit Begeisterung in der frischen Erde von Nachbarschaftsbeeten, gackt in Sandkisten und versenkt ihre Krallen in aufblasbaren Schwimmbecken. Und weil auch der feline Freund abgesichert sein will, verspricht Wüstenrot bei Krankheit oder Tod des Halters der Katze ein beschauliches Weiterleben auf dem Landsitz Gut Aiderbichl. Kostet nur 15.000 Euro.


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