Geht doch!

Ein Land im Asylnotstand? Über frische steirische Initiativen, die Flüchtlinge nicht bloß als Belastung, sondern als Bereicherung sehen

REPORTAGE: DONJA NOORMOFIDI, TIZ SCHAFFER | Steiermark | aus FALTER 32/15 vom 05.08.2015


Foto: J. J. Kucek

Foto: J. J. Kucek

Überfüllte Flüchtlingslager, Kinder, die im Freien schlafen müssen, fehlende Plätze in den Ländern – die Lage ist prekär (siehe S. 9 ff.). Immer mehr Menschen wollen sich das nicht länger anschauen. Deshalb gründen sich in den Gemeinden immer mehr Vereine und Initiativen, die Hilfe anbieten. Der Falter hat vier davon besucht und gesehen, wie sie im alltäglichen Umgang mit Neuankömmlingen auch unkonventionelle Wege beschreiten.

Die Jungs haben mehr drauf

Ruth Seipel ist eine resolute, aber herzliche Frau. Das behauptet sie nicht nur von sich selbst, das sagt auch Mahdi: „Sie ist nett, kann aber auch laut werden.“ Die beiden haben sich heute getroffen, um zu lernen. Seipel leitet den Grazer Verein Mentorus, Mahdi ist einer ihrer Schützlinge. „Die Burschen brauchen ein Korrektiv, eine Reibungsfläche“, meint sie. „Auch wenn sie früh erwachsen werden mussten – sie sind Kinder und Jugendliche.“

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