Nachgesehen Ein Wiener Schauplatz, an dem kleine oder große Politik stattfindet

Die Mahü neu und ein bisschen Symbolik, über die man hinweglachte

Politik | aus FALTER 32/15 vom 05.08.2015

Nein, man möchte es nicht als schlechtes Zeichen deuten. Aber bei der Schlusssteinlegung auf der Mariahilfer Straße, die nach elf Monaten Bau-und etwas längerer Diskutierzeit nun endlich Fußgänger-und Begegnungszone ist, haben vergangenen Freitag eindeutig zu viele Menschen die Schlusssteinlegungsmaschine bedient. Der erste Versuch, eine Granitplatte in die dafür vorgesehene Lücke zu verfrachten, scheiterte daran, dass Wiens grüne Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou oder die Bezirksvorsteher von Neubau und Mariahilf zu früh den entsprechenden Hebel in Bewegung setzten. Mit dem Ergebnis, dass der Schlussstein neben der Lücke landete und in zwei ungleich große Teile zerbrach.

Beim zweiten Anlauf - elf Schlusssteine waren noch übrig - klappte dann aber alles und das Kapitel Mahü war damit vorerst abgeschlossen. Baulärm dröhnt auf der Einkaufsstraße ab sofort nur noch aus den Geschäften, die gerade umgebaut werden.


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