Technik Dinge, die uns brauchen

Durch Dreck und Wasser: Hartphones für Naturburschen

Medien | PRÜFBERICHT: THOMAS VAŠEK | aus FALTER 32/15 vom 05.08.2015

In freier Natur müssen Handys Erschütterungen, Spritzwasser und Dreck aushalten. Von Outdoor-fähigen Geräten erwartet man heute mindestens eine IP-67-Zertifizierung; das bedeutet, dass das Handy komplett staubdicht ist sowie geschützt gegen zeitweiliges Untertauchen (bis zu 30 Minuten in maximal einem Meter Tiefe). Außerdem sollten die Geräte Stürze aus zwei Metern Höhe überleben.

Eine ganze Reihe von "ruggedized" Smartphones erfüllen heute diese harten Bedingungen, wie etwa das CAT B15Q (279 Euro) oder das Rug-Gear RG700 (495 Euro). So sehen diese Geräte dann allerdings auch aus - nämlich ziemlich klobig.

Und die technische Ausstattung lässt ebenfalls meist stark zu wünschen übrig. Solche "ruggedized" Phones sind allerdings ohnehin nur was für die ganz Harten.

Wer nicht ständig in Steilwänden oder Wildbächen unterwegs ist und das Handy auch im normalen Leben benutzen will, greift besser zu einem Kompromiss-Gerät - wie dem Samsung Galaxy Xcover 3 (249 Euro). Das Gerät ist immerhin ebenfalls IP-67-zertifiziert, aber wesentlich schlanker und schicker als andere Modelle.

Die Ausstattung ist solide Mittelklasse und für den Preis durchaus in Ordnung, das gilt für das 4,8-Zoll-Display ebenso wie für die relativ knappen fünf Gigabyte Speicher. Insgesamt ein Outdoor-Handy für Leute, die zwar gern draußen sind, aber keine extremen Sachen machen.

Thomas VaŠek ist Journalist und Buchautor in München


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige