Nachgetragen Journal mehr oder weniger bedeutender urbaner Begebenheiten

Bank Austria hat noch keinen integren Käufer für den Donauturm

Politik | JOSEF REDL | aus FALTER 32/15 vom 05.08.2015

Die Unicredit Bank Austria trennt sich von ihrem Immobilienvermögen. Der Verwertungsprozess des rund 80 Liegenschaften umfassenden Portfolios läuft seit Jahresbeginn. Einige Immobilien wurden zu Paketen zusammengeschnürt, andere werden einzeln verkauft. Dazu zählt auch der Wiener Donauturm. Für den anlässlich der Internationalen Gartenschau errichteten 252 Meter hohen Turm im Wiener Donaupark sucht die Bank noch einen geeigneten Käufer.

"Der Verkaufsprozess ist noch voll im Gange", sagt ein Sprecher der Bank Austria. Demnach sei es der Bank wichtig, dass die "Integrität" des Turmes gewahrt bleibe. Was das genau bedeutet, ist nicht in Erfahrung zu bringen.

Nur so viel: "Der Donauturm soll im Idealfall der Öffentlichkeit zugänglich bleiben -da er eine touristische Breitenwirkung für die Stadt Wien hat", heißt es auf Anfrage. Im Umkehrschluss: Sollte der "Idealfall" nicht eintreten, könnte der Turm in Zukunft für die Öffentlichkeit gesperrt werden. Allzu viele Möglichkeiten einer kommerziellen Nutzung gibt es allerdings ohnehin nicht. Derzeit sind im Donauturm ein Panoramarestaurant und eine Bungee-Jumping-Anlage untergebracht. Eine Fahrt mit dem Lift kostet 7,40 Euro.


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