Beruf Spitzensportler

Hierzulande gibt es den Beruf Spitzensportler nicht. Das soll sich bald ändern

Stadtleben | BERICHT: JOHANN SKOCEK | aus FALTER 32/15 vom 05.08.2015

Österreich schmückt sich gerne mit den Erfolgen seiner Profisportler. Das Problem ist bloß: Genau genommen gibt es gar keinen Beruf "Spitzensportler", wie es hierzulande auch keinen Beruf "Trainer" gibt. Wenn etwa ein Profikicker arbeitslos wird, genießt er auf dem Arbeitsamt keinen Berufsschutz, das heißt, er könnte beispielsweise umgehend ins Stahlwerk vermittelt werden. Und wenn ein Skifahrer am Kitzbüheler Zielhang verunglückt, erleidet er einen Freizeitunfall. Glaubt man dem roten Sportminister Gerald Klug, soll sich das bald ändern.

Klug lehnt sich weit nach vorne, die Körpersprache signalisiert: Was ich jetzt sage, ist mir wichtig. "Erst müssen wir die internen Themen und Probleme aufarbeiten", meint er dann. Es ist ein Pressetermin, der Sportminister präsentiert in der Rossauer Kaserne das Projekt "Strategie 2018 - Leistungs-und Spitzensport in Österreich". Dabei geht es um das "Berufsfeld Sport" und die grundlegenden Blockaden und Verwerfungen im Leistungssportsystem


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