Mehr davon: Sichuan-Küche

Stadtleben | aus FALTER 33/15 vom 12.08.2015

Die Küche der südwestlichen Provinz Sichuan gilt als eine der besten unter den chinesischen Regionalküchen, oberflächlich betrachtet zeichnet sie sich dadurch aus, unendlich fett und unendlich scharf zu sein. Zumindest das mit der Schärfe hat einen Grund: Sichuan-Pfeffer, der eine ganz spezielle Schärfeempfindung hinterlässt, nämlich eine Art kribbelnde Taubheit auf Zunge und Lippen. Berühmtestes Gericht der Sichuan-Küche ist der Mapo-Tofu, zu einem der besten Sichuan-Gerichte zählt die über Tee und Kampfer geräucherte Ente, die man in kleine Germteigbrötchen packt. In Wien setzte sich Sichuan-Küche stärker durch als alle anderen Provinzküchen.

Sichuan Gewissermaßen der Ursprung: Die Pagode wurde einst von der chinesischen Regierung im Rahmen einer Kulturdemonstration errichtet, brachte viele gute Köche nach Wien und ist - längst privatisiert - nach wie vor eines der besten Chinarestaurants der Stadt. Achtung, riesige Portionen!

22., Arbeiterstrandbadstr. 122, Tel. 01/263

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