Wildkatze und Liebeskraut

Helga Donnerbauer ist Rangerin und "Kräuterhexe" im Nationalpark Thayatal-Podyjí

Stadtleben | Gericht, Bericht & Fotos: Irena Rosc | aus FALTER 33/15 vom 12.08.2015

Wildromantisch ist der Weg zur Thaya. Es ist kühl, erfrischend, einsam und still. Zauberhaft die Wanderung zur Ruine Kaja entlang des Kajabaches, in dem sich Vertreter des Astacus astacus, die Edelkrebse, tummeln. Neben den Wildkatzen sind sie der ganze Stolz des neuen Nationalpark-Direktors Ludwig Schleritzko und seiner Mitarbeiter.

Im Kräutergarten mit Liebes-und anderen nützlichen Kräutern werkt schon früh am Morgen Helga Donnerbauer, 74, Nationalpark-Rangerin und kräuterkundige Pädagogin. Seit der Gründung des grenzüberschreitenden österreichisch-tschechischen Nationalparks Thayatal-Podyjí im Jahr 2000 ist sie mit dabei. Helga Donnerbauer kommt zu Fuß die wenigen Kilometer von Merkersdorf, wo sie zuhause ist. Das Fahrrad hat sie ihrer Enkelin geschenkt.

"Ich bin keine Freundin des Staubwedels", stellt die dreifache Mutter und sechsfache Großmutter lachend klar und rechnet nach, das sie ihre Ausbildung zur Nationalpark-Rangerin in einem Alter absolviert hat, in dem sich andere


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