Ohne Geld ka Walzer: Ein Tanzfestival schreit auf

Das Festival Impulstanz hält im Sommer Wien in Atem. Doch Leiter Karl Regensburger steckt in finanziellen Nöten


Bericht: Stefanie Panzenböck
Feuilleton | aus FALTER 33/15 vom 12.08.2015

Das "Vienna International Dance Festival" Impulstanz muss vielleicht bald in "Vienna National Dance Festival" umbenannt werden, befürchtet Festivalleiter Karl Regensburger - wenn die Subventionen nicht erhöht werden.

Im März dieses Jahres, wenige Monate vor dem Start des Festivals, lud Regensburger, der Impulstanz vor 31 Jahren initiierte, 27 internationale Tanz-Compagnien wieder aus, da kein Geld da war, um sie zu bezahlen.

Das Publikum muss daher heuer auf Größen wie den belgischen Theatermacher Jan Fabre oder die ebenfalls aus Belgien stammende Choreografin Anne Teresa De Keersmaeker verzichten.

Regensburger hat klare Vorstellungen, was Impulstanz braucht: "700.000 Euro mehr sind notwendig, um das Festival in einer würdevollen Art weiterzuführen."

Finanziell angewiesen ist Impulstanz auf die Stadt Wien, den Bund und die Europäische Union. Während aus dem Kulturministerium 450.000 und den EU-Töpfen 500.000 Euro zugeschossen werden, stellt die Stadt mit 2,15 Millionen Euro den Großteil

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