7 Stationen der Schande

Alles nicht so schlimm? Von wegen. Die Zustände im Flüchtlingslager Traiskirchen sind ein Skandal internationalen Ausmaßes, den man hätte vermeiden können

ARGUMENTE: NINA BRNADA BARBARA TÓTH ILLUSTRATION: BIANCA TSCHAIKNER | Politik | aus FALTER 34/15 vom 19.08.2015


Illustration: Bianca Tschaikner

Illustration: Bianca Tschaikner

1. „Eine Frage der Organisation“

Einen Tag nach dem Aufnahmestopp am 6. August ging eine vierköpfige Delegation von Amnesty Österreich ins Lager von Traiskirchen und machte sich ein Bild von der Lage vor Ort. Die Ergebnisse kommentiert Gauri van Gulik, Vizechefin von Amnesty International Europe.

Falter: Frau van Gulik, in der österreichischen Boulevardzeitung Krone stand, Mitarbeiter von Amnesty International seien für die Besichtigung des Lagers in Traiskirchen aus der Londoner Zentrale eingeflogen worden, sie seien „in einem vornehmen Luxushotel abgestiegen“ und hätten sich „in klimatisierten Limousinen nach Traiskirchen kutschieren“ lassen. Stimmt das?

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