Kommentar Kulturförderung

Kein Neid, bitte: Mehr Geld für Impulstanz, weniger für Musical


STEFANIE PANZENBÖCK
Falter & Meinung | aus FALTER 34/15 vom 19.08.2015

Kunst kostet meistens mehr, als sie erwirtschaftet. Selbst erfolgreiche Festivals und Institutionen sind auf Förderungen angewiesen, wenn sie einen hohen künstlerischen Anspruch haben.

Zum Beispiel das Impulstanz-Festival, dessen 31. Ausgabe am Sonntag zu Ende ging. Inhaltlich wurde das internationale Tanzfest unter der Leitung von Karl Regensburger durchwegs gelobt. Anders sieht es mit der Bewertung der Finanzen aus. Regensburger hatte zuletzt öffentlich gemacht, dass ihm 700.000 Euro Förderung fehlen - derzeit bekommt er von der Stadt Wien 2,15 Millionen Euro -, um ein Festival internationalen Zuschnitts gestalten zu können.

Die Reaktionen waren zwiespältig: Die einen fordern höhere Subventionen und sehen das Tanzfest gegenüber anderen Festivals benachteiligt. Die anderen finden, Regensburger bekomme genug Geld; er müsse eben richtig haushalten.

2,15 Millionen Euro sind viel Geld, und vergleicht man Impulstanz mit den Wiener Festwochen, stimmt die Relation. Die Festwochen bekamen

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