7 JAHRE FAYMANN: 12 MEILENSTEINE, IM GUTEN WIE IM SCHLECHTEN

Politik | aus FALTER 34/15 vom 19.08.2015

I: Die kalte Machtübernahme

Faymanns Zeit als SPÖ-Chef beginnt mit einem sozialistischen Brudermord. Im Sommer 2008 montiert er seinen umstrittenen Vorgänger Alfred Gusenbauer als SPÖ-Chef ab, dann lässt er sich zum SPÖ-Kanzlerkandidaten für die vorgezogenen Nationalratswahlen 2008 ausrufen. Gleich zu Beginn zeigt sich: Faymanns Stärke ist Machttaktik

II: Die Allianz mit der Kronen Zeitung

Zum Regieren brauche er nur "Bild, BamS (Bild am Sonntag) und Glotze", meinte der deutsche Kanzler Gerhard Schröder (SPD). Faymann schmeichelte zum Einstand Krone-Herausgeber Hans Dichand mit einem EU-kritischen Brief, Krone-Innenpolitik-Chef Claus Pándi wird zu seinem Sprachrohr. Ohne Krone im Rücken macht Faymann nichts

III: Kampagnen im 5-Punkte-Design

Mit einem "Antiteuerungspaket" startet Faymann in den 2008er-Wahlkampf. In einer Parlamentsnachtsitzung werden die Studiengebühren abgeschafft, das Pflegegeld erhöht, die 13. Familienbeihilfe eingeführt, die Hacklerregelung verlängert. Dass


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