Wien, wo es isst Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Sommergrätzel VIII: Rodaun, die Straße nach Mizzi Langer

Stadtleben | Lokalaugenschein: Florian Holzer | aus FALTER 35/15 vom 26.08.2015

Letztes Sommergrätzel, deshalb von den Feldern, Wäldern, Bergen und Seen wieder ein bisschen in Richtung Zentrum. Wobei Rodaun natürlich auch noch jede Menge Wald hat, mit Reicher und Dürrer Liesing immerhin zwei Bächlein, außerdem drei Parzellen Weingärten und nicht zuletzt die berühmte Mizzi-Langer-Wand, einen 40 Meter hohen Klettersteig in einem ehemaligen Steinbruch, benannt nach einer Wiener Bergsportpionierin.

Aber echt wenig zu essen, muss man ganz ehrlich sagen. Vielleicht, weil voller Bauch nicht gerne klettert, wer weiß, wahrscheinlich aber eher, weil sich Rodaun in den vergangenen Jahrzehnten einfach in seine Rolle als Verkehrsdrehkreuz zwischen Wien und den Speckgürteln in Perchtoldsdorf, Kaltenleutgeben und Breitenfurt gefunden hat. Der Stau gehört hier jedenfalls zum Ortsbild.

Heurige ohne Rodauner Weine

Reist man mit dem 60er an, sieht man stattdessen fruchtstrotzende Obstgärten und auf die Trasse hängende Hollerbüsche mit reifen Dolden -und kommt von der Schleife


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