Jetzt kommt der Barbapapa

Lass wachsen: Sogar Fußballer haben jetzt schon Haare im Gesicht und sehen aus wie Rübezahl. Wird Zottelbart Mainstream?

Stadtleben | Stilkritik: Christopher Wurmdobler | aus FALTER 35/15 vom 26.08.2015

Ein Look sorgt für Erstaunen: Er hätte den "furchterregendsten Bart des deutschen Fußballs", schrieb die Welt kürzlich über den deutschen Fußballer Marco Sailer, den die Fans wegen der Nachnamensgleichheit mit der österreichischen Skilegende "Toni" nennen. Sailer, der mit seiner Mannschaft vom SV Darmstadt neuerdings in der Bundesliga spielt, verfügt tatsächlich über einen sehr erstaunlichen Vollbart.

Der blonde, ein wenig struppige Bart reicht dem Stürmer bis zur Brust. Das Schnauzhaar hängt zu beiden Seiten des Mundes lang herunter. Dass Sailer trotzdem einen ganz aufgeräumten Eindruck macht, liegt wohl auch daran, dass Haare im Gesicht im Mainstream angekommen sind. Und dass er überhaupt ein ziemlich fescher Rasenhase ist.

Fußballer lassen sich im Rahmen von Turnieren gerne Kampfbärte stehen. Das dürfte einerseits ein Männlichkeitsritual sein. Andererseits soll die wilde Gesichtsbehaarung Stärke, Furchtlosigkeit und Entschlossenheit beim Match signalisieren: Jetzt haben


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige