"Meine Kollegen schauten mich an wie einen Affen"

Zum Auftakt der Saison: Wiens neue Theatermacherinnen über Sexismus hinter der Bühne, Stücke ohne Autor und die Angst vor einem Rechtsruck

Feuilleton | Moderation: Matthias Dusini und Sara Schausberger | aus FALTER 35/15 vom 26.08.2015

Wiens Theater sind im Umbruch. Seit Oktober letzten Jahres leitet die Kulturmanagerin Karin Bergmann das staatlich finanzierte Wiener Burgtheater, als erste Frau in der Geschichte des Hauses. Auch auf den kommunalen Bühnen folgt ein Wechsel auf den nächsten. Am 5. September beginnt die erste Spielzeit der neuen Volkstheater-Intendantin Anna Badora; die polnische Regisseurin inszeniert zum Auftakt das Stück "Fasching" von Gerhard Fritsch.

Die deutsche Dramaturgin Kira Kirsch hat ihre erste Saison am Theater Brut im Künstlerhaus, einem Flaggschiff der freien Szene. Der gebürtige Wiener Tomas Schweigen übernimmt die Leitung des Schauspielhauses. Details über den Spielplan will Kirsch, deren Programm am 30. Oktober startet, ebenso wenig verraten wie Tomas Schweigen, bei dem es am 31. Oktober losgeht.

Was wird anders? Kurz vor Beginn der Saison baten wir die Theatermacher an einen Tisch, um mit ihnen über ihre Konzepte, Geschlechterrollen und Schauspielerlöhne zu sprechen.

Falter: Wenn


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