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IT-Kolumne

Medien | Anna Goldenberg | aus FALTER 35/15 vom 26.08.2015

Das Leben ist kurz. Gönn dir eine Affäre", warb Ashley Madison, eine Online-Dating- Website speziell für Menschen, die verheiratet oder in festen Beziehungen sind. Letzte Woche machten Hacker die Zugangsdaten von rund 33 Millionen Nutzern online zugänglich, darunter auch knapp 30.000 österreichische E-Mail-Adressen. Weltweit durchforsten nun investigativ begabte Menschen den Datensatz nach bestimmten Personen sowie E-Mail-Adressen, die auf gewisse Arbeitsplätze hindeuten, etwa Regierungen. Großartiger Zeitvertreib.

Es ist nicht klar, wie viele Menschen von jemand anderem registriert wurden, weil Ashley Madison E-Mail-Adressen nicht verifizierte. Die Konsequenzen betreffen uns aber alle. Wie sicher sind andere Sites?"Der Hack hat das Potenzial, jedermanns Beziehung mit den Geräten und Apps und Services, die täglich benutzt werden, zu ändern", schreibt John Herrman in The Awl. Schadenfreude ist also fehl am Platz.


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