7 Sachen, die Sie über die WIENTAL-TERRASSE eventuell nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 35/15 vom 26.08.2015

Ein neues Lokal im Wiental?

Eben genau nicht! Die Wiental-Terrasse ist eine konsumfreie Zone, auf der, inmitten der Betonwüste, ein bisschen im Begrünten relaxt und pausiert werden kann. Außerdem soll sie, mittels Steg, die Bezirke Margareten und Mariahilf enger verbinden. Aha.

Und wo ist diese Terrasse?

Zwischen Reder- und Spengergasse, gleich bei der U4-Station Pilgramgasse. Wird am 1. September mit einem Silent-Disco-Abend eröffnet.

Befindet sich die unten am Wienfluss?

Wäre wohl ein bisschen schwierig mit dem Steg, oder?! Nein, die Terrasse überdacht die U-Bahn-Trasse.

Kann man da nicht hinunterfallen?

Nö, der Rand ist natürlich mit einem Geländer gesichert.

Gibt's da auch Liegen zum Sonnen und kann man die reservieren?

Also jetzt bitte nicht in Horden mit dem Badetuch antanzen und sämtliche Plätze in Beschlag nehmen! Die Terrasse ist schließlich kein Stadtstrand. Die Holzbänke sind vor allem als Erholungsraum für Anrainer gedacht; die hatten in ihrem Grätzel bislang nämlich nur wenig Grünraum zur Verfügung. Kostenloses WLAN gibt es übrigens auch.

Na toll. Und was hat der Spaß gekostet?

Rund 4,3 Millionen Euro hat die Stadt lockergemacht. Die Bezirke haben jeweils 113.500 Euro beigesteuert.

Wird es künftig noch mehr solche Terrassen geben?

Zwei weitere liegen schon fertig geplant in Vassilakous Schublade: eine vor der Reinprechtsdorfer Brücke und eine dritte kurz vor der Nevillebrücke. Budget und Termine für den Baubeginn stehen aber noch nicht.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige