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Eine Bestatterin als fast sympathische Mörderin

Lexikon | SF | aus FALTER 35/15 vom 26.08.2015

Bei einer Exhumierung auf einem Innsbrucker Friedhof werden in einem Sarg zwei Köpfe und vier Beine gefunden. Schnell wird klar, dass es sich um ein Verbrechen handeln muss, weil hier auch die Leichenteile eines vor einem Jahr spurlos verschwundenen Schauspielers liegen. Nur eine Person kommt als Täterin infrage: die Bestatterin, die die Verstorbene damals versorgt und eingebettet hat. Blum, die Heldin von Bernhard Aichners Thriller "Totenfrau" (2014), ist am Anfang des neuen Romans "Totenhaus" jedoch wie vom Erdboden verschluckt. Der in Innsbruck lebende Autor und Fotograf, der gemeinsam mit seiner Frau auch ein Fotostudio betreibt, präsentiert den zweiten Teil seiner Blum-Trilogie. Mit dem ersten Band, der um Rache und die Frage, wann es gerechtfertigt ist zu töten, kreiste, gelang ihm ein Überraschungsbestseller.

Thalia 1030, Mi 19.00


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