Basics Grundkurs Kochen (312)

Bei diesem Hokkaido rappt sogar der Sido

MS | Stadtleben | aus FALTER 36/15 vom 02.09.2015

Wenn man wieder die Kürbisse in den Steigen sichtet, dann kann man sich schon innerlich auf Erntedank einstellen, obwohl nun die Saison bereits viel früher beginnt. Den Startschuss für den allkursierenden Enthusiasmus löste der Hokkaido aus. Mit seinem süßlichen und nussigen Geschmack und dem Versprechen, ihn nicht schälen zu müssen, hat er sich in die Herzen geschlichen - auch wenn es bei manchen ein paar Anläufe brauchte, um ihn lieben zu lernen.

Für Freunde der einfachen bzw. halbautomatischen Küche während Zeiten des intensiven Werktums sei ein Rezept empfohlen: HokkaidoHalbmonde mit Parmesan. Dazu ergattern wir einen eher kleinen Hokkaidokürbis mit einer ausschließlich orangen Schale. Die orange-grünliche Schale hat einen eher erdigen Geschmack, der nicht sein muss. Backrohr vorheizen (200 Grad), Hokkaido waschen, halbieren und mit einem Löffel entkernen. Dann schneidet man mit dem scharfem Messer schmale Halbmonde (circa 1 cm dick), die man auf ein Blech mit Backpapier platziert. Parmesan zücken und es mit einer Reibe schneien lassen, ins Rohr damit.

Nach 15 Minuten sind die Monde fertig. Mit Olivenöl, Salz und Pfeffer würzen. Oder mit Kräutern variieren. Frisch sollten die Kräuter allerdings erst auf dem Teller oder in den letzten Minuten des Backens auf die brutzelnde Ware platziert werden.

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