WIENWÄRTS

Begegnungszone Stadtstraße

Folge XVI: Die Donaustadt - ein Bezirk mit vielen Grünflächen. Doch schon bald soll durch Natur und dicht bewohntes Gebiet eine mehrspurige Straße führen. Die Initiative "Hirschstetten-retten" möchte das verhindern

Vor Ort: Lydia Sprinzl | Politik | aus FALTER 36/15 vom 02.09.2015

"Sorry Guys, aber ihr seid auf einem etwas schrägen Horrortrip", postete der ehemalige Bezirksvorsteher auf die Facebookseite der Initiative. Der aktuelle hatte die Initiative dort blockiert. Ein Thema sorgt für Emotionen: die Stadtstraße Aspern. Eine der größten Bürgerinitiativen Österreichs auf Social Media kämpft dagegen. Dort äußern die Aktivisten ihren Ärger vor allem darüber, dass aus der inneren Stadt die Autos immer mehr verdrängt, dort Fußgängerzonen und Fahrradwege errichtet werden, während in der Donaustadt das Autofahren gefördert wird.

Werner Schandl, 56, der Kopf hinter "Hirschstetten-retten", wirkt angestrengt, wenn er über das Thema spricht. Seit er vor drei Jahren die Bürgerinitiative gegründet hat, hat er eine Menge schwere Gänge absolvieren müssen. Zum Gemeinderat, zum Nationalrat und sogar nach Brüssel zum Europäischen Parlament hat er die Petition mit 4800 Unterschriften schon gebracht. "Es macht keinen Spaß. Aber ich muss es machen, für meinen

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