Wien, wo es isst Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Pilgramgasse - viel Kuchen auf wenig Metern

Stadtleben | Lokalaugenschein: Florian Holzer | aus FALTER 36/15 vom 02.09.2015

Nach acht Folgen Sommergrätzel endlich wieder Stadt: Pilgramgasse, 250 Meter Margareten, die es immerhin zu einer eigenen Stadtbahnstation brachten. Rein beisltechnisch war die Pilgramgasse stets Problemzone, das gute Leben spielte sich in der Schönbrunner Straße oder am Margaretenplatz ab, die Pilgramgasse selbst zog eher Sportwetten-Cafés, Fastfoodler und andere Tschumsen an.

Französisches Baguette

Das änderte sich erst in den vergangenen paar Jahren, in denen Margareten ein bisschen hipp wurde und zum Beispiel die großartige Bäckerei Felzl aus Neubau hier eine kleine Filiale eröffnete: Ebenso hübsch gestylt wie die großen Geschäftslokale in der Kaiserstraße und in der Schottenfeldgasse, auch hier mit einem starken Fokus auf Espresso -seit kurzem gibt's Kaffee von Willi Andraschko, Café-Einstein-Mitbegründer und Berliner Szene-Röster - und großartige Brote wie das Pane Pugliese und vor allem Baguette aus französischem "Campaillette Des Champs"-Mehl. Ist super.

Gleich daneben


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige