Literatur Tipps

Ein Buch über ein Bild, das es gar nicht gibt

Lexikon | SF | aus FALTER 36/15 vom 02.09.2015

Seit vielen Jahren hat Alois Brandstetter (Jg. 1938) mit seinen klugen, von feinem Humor durchzogenen Romanen eine treue Leserschaft. Bis 2007 musste er seine Bücher in den frühen Morgenstunden schreiben, tagsüber arbeitete der in Oberösterreich aufgewachsene Autor als Germanistikprofessor an der Uni Klagenfurt. An der Pension genießt Brandstetter, der sich gern als "konservativer Geisterfahrer" der Literaturwelt sieht, mehr Zeit zum Lesen zu haben - und zum Schreiben. Diese Woche stellt er seinen Roman "Aluigis Abbild" vor. Er dreht sich um den wahnsinnig keuschen Heiligen Aloysius von Gonzaga und darum, dass Rubens diesen leider nicht porträtiert hat. In dem Buch hat Brandstetter eine Reihe seiner Leidenschaften untergebracht: den Glauben, die Malerei, ein Interesse an historischen Stoffen und die Lust am Sprachspiel.

Hauptbücherei, Do 19.00


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