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Lady Gaga und die AUA sind schon Fans der Designerin: Diese Woche eröffnet die Berliner Wienerin Marina Hoermanseder die MQ Vienna Fashion Week

Stadtleben | Porträt: Nathalie Grossschädl | aus FALTER 36/15 vom 02.09.2015


Foto: Cecilia Leitinger

Foto: Cecilia Leitinger

Das Firmenlogo zeigt die Initialen der Designerin. Die schwungvollen Kleinbuchstaben „m“ und „h“ ähneln der Frequenz eines Herzschlags. Marina Hoermanseder, 29, nennt ihr Logo wohl auch aus diesem Grund „Heartbeat“. Der Herzschlag ziert nicht nur Kleideretiketten und Ledertaschen, sondern als Tattoo auch ihren linken Arm. Halbe Sachen sind nicht das Ding der Wiener Modedesignerin. In nur zwei Jahren legte sie einen kometenhaften Aufstieg hin. Bereits ihre Diplomkollektion war so überzeugend, dass Hoermanseder damit auf der Berliner Modewoche debütierte.

Die Models liefen in hautfarbenen Ganzkörperkorsetts, Hosen aus strammen Lederriemen und mit eng anliegenden Gesichtsmasken, die an Pferdehalfter erinnerten, und dazupassenden weißen Bandagen über den Laufsteg. Sehr bizarr, aber spannend, handwerklich auf höchstem Niveau und erfrischend neu. Begriffe
wie Orthopädie, Medizin und Fetisch lagen bei dieser Kollektion viel näher als Fashion.


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