Was tun?

7 Dinge, die verhindern können, dass Kriegsflüchtlinge weiterhin Opfer krimineller Menschenschlepper werden


Appell: Nina Horaczek
Politik | aus FALTER 36/15 vom 02.09.2015

1 Friedensinitiativen setzen

Seit vier Jahren herrscht Krieg in Syrien, mehr als 250.000 Menschen wurden ermordet, mehr als zwölf Millionen Syrerinnen und Syrer sind geflohen, fast acht Millionen sind im Land auf der Flucht (Stand Ende 2014). Bei insgesamt 22 Millionen Einwohnern rennen derzeit mehr als die Hälfte aller syrischen Staatsbürger um ihr Leben. In Syrien wurden und werden schwerste Kriegsverbrechen begangen, am 21. August jährte sich der Giftgasangriff auf die syrische Hauptstadt Damaskus zum zweiten Mal. Jetzt gibt es zumindest einen kleinen Hoffnungsschimmer: Vor zwei Wochen einigten sich alle Mitglieder des UN-Sicherheitsrats endlich darauf, den Vorschlag des UN-Sondergesandten Staffan de Mistura für eine politische Lösung des Konflikts zu unterstützen. Ab September sollen im Rahmen der Uno zumindest einmal Arbeitsgruppen mit Vertretern "relevanter Gruppen in Syrien" die Themen Sicherheit, politische und rechtliche Fragen, Militär und Terrorismus sowie Wiederaufbau

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