Kinderbuch der Stunde

Ein softer Krimi für sensitive Erstleser

Marianne Schreck | Feuilleton | aus FALTER 36/15 vom 02.09.2015

Kommissar Gordon ist am Ende seiner Polizeikarriere angelangt. Er, ein Frosch fortgeschrittenen Alters, kann es kaum noch ertragen, sich im Spiegel zu betrachten, zu sehr erinnert das Bild an einen weichen Lehmklumpen. Das hat vielleicht mit den vielen Muffins zu tun, die er gerne morgens, mittags und abends zu sich nimmt.

Aber zum Glück hat er eine tüchtige Polizeigehilfin. Die kleine, schnelle Maus Buffy brilliert dort, wo ihr Chef nicht mehr mithalten kann. Sie bewundert ihn sehr, findet aber, dass er ein undiszipliniertes Leben führt. Der schwedische Autor Ulf Nilsson, der sich dem Kinderbuch verschrieben hat, studierte ursprünglich Politikwissenschaft und kennt sich offenbar mit den Rechtswissenschaften und ihren moralischen Indifferenzen aus. So hat er sich nun in "Kommissar Gordon - Der letzte Fall?", dem zweite Band nach "Kommissar Gordon -Der erste Fall" sowohl den spannenden als auch den trögen Seiten der Polizeiarbeit gewidmet.

Nilsson nimmt in der sehr sympathischen Mini-Reihe

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