Freier Fall im Prater

Bei der Attraktion wind.o.bona kann man einen Fallschirmsprung simulieren

Stadtleben | Testflug: Simon Seher | aus FALTER 37/15 vom 09.09.2015

Hände hoch, nach vorn beugen, und schon schwebt man. Luft, die sich mit bis zu 280 Stundenkilometern bewegt, treibt den Körper in die Höhe. Im Wiener Prater, ein paar Meter entfernt von der Geisterbahn, befindet sich seit kurzem der erste Vertikalwindtunnel Österreichs. Anders als bei einem gewöhnlichen Windkanal kommt die Luft hier nicht von vorn, sondern von unten. Auf den ersten Blick sieht das neue Gebäude mit Glasfassade nicht aus wie eine typische Prater-Attraktion. Der Windkanal selbst erinnert mehr an eine gläserne Quarantänestation mitten in einem Wohnzimmer.

Der Bau hat mehr als zwei Jahre gedauert und mehr als acht Millionen Euro gekostet. Geschäftsführer Anton Stenin hofft auf 80.000 Flüge pro Jahr. Anfänger können den freien Fall genauso erleben wie erfahrene Fallschirmspringer, die im Windkanal unabhängig vom Wetter trainieren können. Fliegen dürfen alle, die älter als acht Jahre und leichter als 120 Kilogramm sind.

Vor dem ersten Flug erklärt ein "Instructor"


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