Ein Land macht Platz

Was tut die Steiermark, um Quartiere für Flüchtlinge zu schaffen?

Steiermark | Herbergssuche: Lukas Matzinger | aus FALTER 37/15 vom 09.09.2015


Die Familie Zettl hat Willkommenspakete für die neuen Bewohner des Hauses vorbereitet. „Sie haben ja nichts“ (Foto: J.J. Kucek)

Die Familie Zettl hat Willkommenspakete für die neuen Bewohner des Hauses vorbereitet. „Sie haben ja nichts“ (Foto: J.J. Kucek)

Neun Uhr, Thal bei Graz. Mit Sakko und Tablet in der Hand könnte man den jungen Mann fast mit einem Immobilienmakler verwechseln. „Das war der eher spartanische Bereich, jetzt gehen wir in die unteren Räumlichkeiten“, erklärt er. Neun Zimmer, zwei Küchen und vier Bäder fasst die ehemalige Fleischhauerei – bis zu 20 Asylwerber könnten hier also Platz finden.

Patrick Ibeanusi will sein Haus für Flüchtlinge zur Verfügung stellen. Und heute ist der Tag, an dem es vom Land begutachtet wird. „Wo wollt ihr hier die Kochstelle einbauen?“, fragt der Mann vom Referat für Flüchtlingsangelegenheiten leise, aber streng. „Gestrichen muss auch werden.“


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