"Ich lasse mehr durchgehen als die Frau Mama"

Der Wiener ÖVP-Spitzenkandidat Manfred Juraczka über seinen Heimatbezirk Hernals, Ursula Stenzel und Solidarität mit Flüchtlingen

Politik | Interview: Josef Redl | aus FALTER 37/15 vom 09.09.2015

Am 11. Oktober wird in Wien gewählt. Der Falter führt bis dahin jede Woche Gespräche mit den Spitzenkandidaten von SPÖ, FPÖ, Grünen, ÖVP und Neos. Um Bewegung in die Dialoge zu bringen, dürfen die Interviewten ein öffentliches Verkehrsmittel als Ort des Gesprächs wählen. Den Auftakt macht der Wiener ÖVP-Chef Manfred Juraczka mit einer Fahrt in der Straßenbahnlinie 43.

Falter: Dass Sie sich für die Fahrt im 43er entschieden haben, kommt nicht ganz überraschend. Fühlen Sie sich in Ihrem Heimatbezirk Hernals stark verwurzelt?

Manfred Juraczka: Der 43er verbindet meinen Arbeitsplatz, das Rathaus, mit meinem Heimatbezirk Hernals. Ich bin vor mittlerweile 46 Jahren in Hernals im Göttlichen Heiland geboren und habe mit einer kurzen Unterbrechung immer hier gelebt. Ich bin in Hernals in die Volksschule gegangen und knapp jenseits der Bezirksgrenzen in Währing ins Gymnasium. In dieser Gegend - aber im Hernalser Teil - wohne ich heute.

Wie war Hernals in Ihrer Jugend?

Juraczka: Die


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