Mehr davon: Leberkäse

Stadtleben | aus FALTER 37/15 vom 09.09.2015

Dafür, dass kaum jemand weiß, was Leberkäse eigentlich ist, wird er ganz schön oft und gern gegessen. Rein gesetzlich gesehen ist er eine "Brätwurst", zu zwei Dritteln aus Schweine- und Rindfleisch, der Rest ist Speck und Wasser. Das wird fein gecuttert und in Formen gebraten - meistens über Dampf, damit das Gewicht erhalten bleibt, bei den Wahrhaftigen im echten Ofen. Und früher wurde Leberkäse überhaupt vom Bäcker gemacht. Daher übrigens auch der Namensteil "Leber" - kommt von Laib. Und "Käse", weil im süddeutschen Raum, woher der "LK" stammt, so etwas eben "Fleischkäse" genannt wird. Hier ist er wirklich gut.

Leberkas Willi Leberkäse-Start-up, das seit Anfang 2014 ein ähnliches Konzept wie der Linzer Pepi fährt, also recht viele verschiedene Sorten, unlängst auch um "bayrisch" und "Kalb" erweitert.

8., Josefstädter Str. 73, Mo-Fr 10-20, Sa 10-19 Uhr, www.leberkaswilli.at

EastEnd Bisher der einzige Platz in Wien, wo man Pepi-Leberkäse bekam. Allerdings im kleinen Format.


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