Job weg? Geld weg!

Die Justiz hat zwei Konten von Meinl-Bank-Manager Peter Weinzierl eingefroren

Politik | Bericht: Florian Klenk und Josef Redl | aus FALTER 37/15 vom 09.09.2015

Die Meinl Bank ist auf einem guten eigenständigen Kurs. Wir werden diesen Weg auch 2015 fortsetzen und uns auf den Ausbau unserer Geschäftstätigkeiten in den Kernmärkten konzentrieren." So weit, so gewöhnlich äußerte sich Peter Weinzierl Ende Juli bei der Bilanzpräsentation der Meinl Bank für das Jahr 2014. Gewöhnlich jedoch ist bei der Meinl Bank schon lange nichts mehr.

Lange, das heißt, seit sieben Jahren. Im Sommer 2007 wurde bekannt, dass der bei Kleinanlegern beliebte Immobilienfonds Meinl European Land im großen Stil Geld in eigene Aktien investierte, um den Börsenkurs in die Höhe zu treiben. Statt das Geld - im Frühjahr 2007 eben erst über eine Kapitalerhöhung bei Anlegern eingenommen - in Immobilien zu stecken. Seitdem laufen Ermittlungen. Staatsanwaltschaft, Finanz, Finanzmarktaufsicht - gleich mehrere Behörden interessieren sich für die Vorgänge in der Meinl Bank. Zuletzt - beinahe zeitgleich mit der Bilanzpräsentation - hat die Finanzmarktaufsicht ein höchst

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