Raster und Zaster

Am Beginn des Kunstherbstes überrascht Zeitgeistprofi Markus Peichl mit einer neuen Galerie

Feuilleton | Porträt: Matthias Dusini | aus FALTER 38/15 vom 16.09.2015

Auch Kleinvieh macht Mist. Diese Binsenweisheit lernte der Journalist und Galerist Markus Peichl, 57, bereits als Kind. Als die Holzpferde im Wiener Prater in den 1960er-Jahren durch Plastik ersetzt wurden, kaufte der Maler Arnulf Rainer einen Posten auf. Rainer verkaufte die Schaukelpferde gewinnbringend an Freunde weiter, unter anderem an den Architekten und Karikaturisten Gustav Peichl, Markus' Vater. So bekam der Bub ein Schaukelpferd - "und die erste Lektion im Kunsthandel", wie Peichl beim Gespräch in seiner neuen Wiener Galerie bemerkt.

Der Kunstherbst hat begonnen. Letzte Woche startete das Galerienfestival Curated by. Weiter geht es mit Parallel Vienna, einer Schau über die junge Szene. Dann kommen zwei Kunstmessen, die aus unerfindlichen Gründen kurz hintereinander stattfinden. Die neue Messe Viennacontemporary steigt in der Marx Halle, einem denkmalgeschützten Industriebau im dritten Bezirk (siehe auch Falter-Woche).

Sie wird von den ehemaligen Machern der Viennafair organisiert,


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