"Ich habe gesagt, was ich sagen musste"

Die Wiener Neos-Spitzenkandidatin Beate Meinl-Reisinger über ihren allerersten Job, das Versagen der Grünen in der Wiener Stadtregierung und darüber, warum sie einst Dinge sagte, die sie so nie meinte

Politik | Wahlfahrt: Nina Brnada | aus FALTER 38/15 vom 16.09.2015

Beate Meinl-Reisinger, Spitzenkandidatin der Neos, könnte nach diesem Wiener Wahlkampf eine durchaus wichtige Rolle im Wiener Rathaus spielen. Glaubt man den jüngsten Umfragen, dann schaffen SPÖ und Grüne vielleicht keine Mehrheit mehr. Das könnte Meinl-Reisingers Stunde sein. Die Neos könnten die Dritten im Bunde, Meinl-Reisinger Stadträtin werden. Wer also ist diese Frau, und was will sie politisch erreichen? Wie sieht sie heute ihre Vergangenheit als Pressesprecherin von Christine Marek, jener ÖVP-Politikerin, die im letzten Wiener Wahlkampf mit Ressentiments gegen Ausländer punkten wollte? Eine Fahrt mit dem 71er gibt Einblicke.

Falter: Wurden Sie schon einmal beim Schwarzfahren erwischt?

Beate Meinl-Reisinger: Einmal, das war total ärgerlich. Ich bin damals mit meinem drei Tage alten Kind vom Kinderarzt zwei Stationen mit der Straßenbahn heimgefahren und habe einfach keinen Fahrschein gekauft.

Fahren Sie viel Öffis?

Meinl-Reisinger: Früher nicht. Ich bin viel mit dem Rad gefahren.


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