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IT-Kolumne

Medien | Anna Goldenberg | aus FALTER 38/15 vom 16.09.2015

In den letzten Monaten tummelten sich weiße Kleider, schöne Torten und Küsse im Gegenlicht auf meinem Facebook-Newsfeed. Es war eindeutig Hochzeitssaison - eine angenehme Ablenkung von weniger romantischem Weltgeschehen. Mir neu war, dass hinter dem Onlineauftritt der glücklichen Paare bisweilen Profis stecken.

In den USA gibt es etwa "Tweet the Bride". Dieses Service schickt einen "Social Media Artist" zur Hochzeit, der Fotos macht und diese sofort auf Instagram und Twitter veröffentlicht. Dabei auf keinen Fall fehlen darf der Hashtag. "Tweet the Bride" listet Tipps, um den besten Hashtag zu finden: Neben zusammengesetzten Namen à la #Brangelina eignen sich Reime und Alliterationen (#HelgaHans-Hochzeitstanz). Empfohlen werden auch (englischsprachige) Hashtag-Generatoren, bei denen man die Namen der Partner eingibt. Einige Vorschläge (#HHMerger) inspirieren allerdings weniger zum Heiraten - sondern zur Firmengründung.


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