"Ich liebe Nachtdrehs, die haben irgendwie noch mehr Kick"

Anna Posch spielt im Film "Chucks" erstmals eine Hauptrolle: Die strickende Punkerin Mae könnte für sie der Auftakt zu einer steilen Karriere sein

Feuilleton | Porträt: Michael Omasta, Sabina Zeithammer | aus FALTER 38/15 vom 16.09.2015

Sie sei wirklich scharf drauf gewesen, eine Figur einmal von A bis Z spielen zu können, sagt Anna Posch. "Ich hab einen irrsinnigen Durst danach gehabt, so richtig in eine Rolle einzutauchen."

Die Rolle, um die es geht, ist die Protagonistin des neuen österreichischen Films "Chucks": Mae, ein Teenager mit tiefroter Mähne und dem Herzen eines Punk, die mit Sprayer-Freunden ein besetztes Haus bewohnt, gern einmal kifft, sich volllaufen lässt und nachts auf den Straßen herumtreibt. Die Geschichte basiert auf Cornelia Travniceks viel beachtetem Jugendroman desselben Titels, den Sabine Hiebler und Gerhard Ertl fürs Kino adaptiert haben.

Für Anna Posch ist es die erste Hauptrolle. Zur Einstimmung auf den Part hat sie ihre alten CDs ausgegraben: "Nirvana und Pearl Jam waren für mich sehr wichtig, ich glaube, das ist Musik, die auch zu Mae passt." Der Soundtrack des Films besteht aus Songs von Soap&Skin, dazu ein bisschen Bilderbuch und Clara Luzia. Alles Sachen, die Posch auch gern hört.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige