Rotes Wien und goldenes Herzerl

Das rote Wien managt die Flüchtlingswelle vorbildlich, die SPÖ verzichtet auf Ressentiments. Wie kommt das in den rot-blauen Battlegrounds an? Eine Reise nach Simmering und Favoriten


Reportage: Florian Klenk
Politik | aus FALTER 39/15 vom 23.09.2015


Foto: Heribert Corn

Foto: Heribert Corn

Was passiert, wenn auf einmal vier Dutzend männliche Flüchtlinge in ein Haus in Rudolfsheim ziehen? Hält die FPÖ Schilder hoch, skandalisiert die Krone?

Wer den Westbahnhof über dessen rechten Seiteneingang verlässt und an den aufgestapelten roten Caritas-Säcken mit gespendeter Kleidung und den gestrandeten Flüchtlingen vorbeigeht, der findet die Antwort in der Grangasse 6.

Seit vier Wochen leben hier rund 50 jener Menschen, vor denen die Blauen so eindringlich warnen: junge alleinstehende Muslime. Die Burschen sind mit Schiffen übers Meer gekommen, manche wurden in Lastwagen gepfercht. Wochenlang hausten viele von ihnen im Lager Traiskirchen. Wien nahm sie auf, bietet Betten, Deutschkurse, Essen und Therapien.

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