Cyndi Lauper sagte: Girls wollen nur Fun, Fijuka haben Spaß und stecken alle an

Feuilleton | Musikkritik: Sebastian Fasthuber | aus FALTER 39/15 vom 23.09.2015

Wir verbinden bestimmte Bands für gewöhnlich mit einem gewissen Sound. Manchmal hätte es in der jeweiligen Anfangsphase jedoch nur eine Kleinigkeit gebraucht, und die Musik wäre ganz anders geworden. Vielleicht würden wir Kraftwerk dann als Jazzrockmucker kennen und die Arctic Monkeys als Rapper.

Fijuka würden in einer musikalischen Parallelwelt kunstsinnige Balladen singen. Die Legende besagt, dass die schrillen zwei, Kathi Winklbauer alias Ankathi Koi (Gesang, Keyboard) und Judith Filimónova (Bass, Gesang), anfangs gar nicht so überdreht waren. Als sie sich beim Musikstudium an der Wiener Kunstuni kennenlernten und beschlossen, es als Duo zu probieren, bewegten sich die ersten Versuche zwischen Joni Mitchell und Nick Cave. Klassisches Singer-Songwritertum also. Das wurde den beiden aber schnell fad.

Über ein gemeinsames Faible für Tanz, Nachtleben und Discopop fanden Fijuka im Fach des melodiösen Elektropop ihre Bestimmung. Vom ersten Erfolg mit der Single "Behave (From Now On)"


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