Schöne neue Welt

Zum Semesterbeginn vermisst der Falter die Universitäten der Stadt. Diese Woche die Wirtschaft suniversität Wien im Wiener Prater - die ein Hauch von Silicon Valley umweht

Stadtleben | Tutorium: Lukas Matzinger | aus FALTER 39/15 vom 23.09.2015


Foto: Heribert Corn

Foto: Heribert Corn

Die WU Wien ist da, wo sie hingehört. Im Norden des Wiener Praters, zwischen Vergnügungspark und Stadion, ist Wien progressiv, mondän, plastisch, steril. Keine Rußwolken in der Luft, kein Zigarettenstummel auf dem Boden – und es ist wahnsinnig ruhig hier, in diesem neuentwickelten Stadtgebiet. Die Hallen der Messe Wien und all die verglasten Hightech-Headquarter von OMV, Novartis und wie sie alle heißen sind Denkmäler des 21. Jahrhunderts. Die kaiserliche Trabrennbahn Krieau daneben wirkt wie ein Relikt aus einer anderen Zeit.

In genau diesen kleinen Wiener Fortschrittswinkel ist vor zwei Jahren die Wirtschaftsuniversität gezogen. Nachdem die TU den Umzug aus bewährter Innenstadtlage verweigerte, bekam die WU das weitläufige Gelände mit Praterzugang zugesprochen und hat sich mit ökologischem Gesamtkonzept und Klassenbesterarchitektur ein prächtiges neues Zuhause geschaffen.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige