7 Sachen, die Sie über STREUNENDE KATZEN eventuell nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 39/15 vom 23.09.2015

Die gibt's doch nur in Griechenland!

Blödsinn. Wo Haustiere, da auch verwilderte. In manchen Städten sind es eben die Katzen, in anderen die Hunde, aber es gibt kaum Großstädte, in denen es keine Streuner gibt.

Und wie viele Katzen gibt es auf Wiens Straßen?

Kann man natürlich nicht so genau sagen, aber das Streunerkatzenprojekt von Stadt Wien und Vier Pfoten rechnet mit rund 5000 wild lebenden Miezen.

Wurden die alle ausgesetzt?

Nein, darunter sind auch ehemalige Freigänger, die nicht mehr heimkehrten, und die, die schon im Großstadtdschungel geboren wurden.

Droht uns also eine Katzenplage?

Theoretisch kann eine einzige nichtkastrierte Freigängerin 12.680 Nachkommen in fünf Jahren haben. Und aus einem Katzenpaar können innerhalb von zehn Jahren mehr als 80 Millionen Nachkommen entstehen. Aber genau deshalb gibt es ja Kastrationsprojekte.

Vielleicht sollte man Stadtkatzen halt einfach nicht hinauslassen?

Grund des Problems ist nicht, dass es Freigänger gibt, sondern dass viele nicht kastriert sind, obwohl die Halter gesetzlich dazu verpflichtet wären.

Soll man Streuner überhaupt füttern?

Das wäre schon ein ziemlich netter Zug. Wichtig ist aber, dass Menschen, die verwilderte Katzen füttern, dies dann auch zuverlässig und etwa immer zur gleichen Zeit tun.

Und im Winter?

Und im Winter ist es kalt. Deshalb werden in Wien sogenannte Katzenhotels aufgestellt. Eine simple Styroporbox tut es aber auch.


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