"Ampelpärchen sind mir ehrlich wurscht"

Die grüne Spitzenkandidatin Maria Vassilakou über ihre fünf Jahre an der Macht, das Versagen der SPÖ und warum sie heute nicht mehr Motorrad fährt

Politik | Gespräch: Benedikt Narodoslawsky | aus FALTER 39/15 vom 23.09.2015

Maria Vassilakou, was waren das bloß für fünf Jahre! Die Einführung des Parkpickerls - eine Stadtaffäre. Ihre Umgestaltung der Mariahilfer Straße - eine Staatsaffäre. Blickt man in rechte Foren, schlägt der grünen Vizebürgermeisterin blanker Hass entgegen. "Unbequem, aber wirkt", steht auf Vassilakous Wahlplakat.

Selbst die grüne Kampagne polarisiert, sie wird auch von Parteimitgliedern offen kritisiert. Die Werbewatchgroup qualifizierte eines der Sujets gar als sexistisch ab. Es zeigt einen grünen Abgeordneten, mit Lippenstift-Küssen übersät - dazu der Slogan "Ich bin Öffi für alles". Das umstrittene Plakat hängt ausgerechnet gegenüber der Haltestelle Dornbacher Straße, bei der Vassilakou nun auf die 43er-Bim wartet.

Falter: Da hängt es, dieses Ärgernis.

Maria Vassilakou: Ärgernis, echt? Ich kenne sehr viele Menschen, die das Plakat großartig finden, weil es witzig ist.

Die Werbewatchgroup hält es für sexistisch.

Vassilakou: Das perfekte Plakat ist fad. Ein Plakat


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