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Falter & Meinung | Armin Thurnher | aus FALTER 39/15 vom 23.09.2015

Was wäre, würde sich niemand für einen Job beim Falter interessieren? Falsche Frage. Die Intensität, mit der sich Interessierte einstellen, sobald auch nur der Anschein des Gerüchts eines freiwerdenden Plätzchens auftaucht, nimmt eher zu als ab. Wir hier erklären es uns gern mit der steigenden Attraktivität unseres Blattes und danken allen, die sich beworben haben. Vielleicht klappt's ein andermal.

Es war aber mehr als der Anschein eines Gerüchts, im Stadtleben würde eine Stelle frei. Könnten Tränen lärmen, hätte es in den letzten Wochen über Wien gedonnert. Während es draußen donnerte, blitzte es herinnen. Die Geistesblitze führten zu einer Rochade, die bestehende Stärken mit naheliegendem Potenzial verknüpfte und ein strahlend neu organisiertes Ressort präsentiert. Rrrrumms, der Himmel ist reingewaschen und lacht wieder.

Birgit Witt stock bleibt der ruhende Pol im Stadtleben, auch wenn sie derzeit eine Herbstgrippe plagt; ihr schlappes schwarzrotes Beanie wird bald wieder der kecken Pantherschirmkappe Platz machen.

Barbara Tóth übernimmt die Leitung des Ressorts; wobei sie die Politik nicht ganz verlässt. Die Ressortgrenzen im Falter sind bekanntlich nicht in Beton gegossen. Ihre Stil-und Urbanismus-Kompetenz wird umso sichtbarer werden.

Lukas Matzinger, dem Falter-Publikum längst als Autor aufgefallen, stößt als Dritter zum Stadtlebenteam und senkt den Falter-Altersschnitt. Er ist 24, arbeitet derzeit im Steiermark-Ressort und schreibt die Studenten-Serie. Alles wird prima.


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