"Da reden viele Musen mit"

Die vielbegabte Künstlerin Mara Mattuschka gibt Einblick in ihr filmisches Werk

Feuilleton | Porträt: Michael Omasta | aus FALTER 39/15 vom 23.09.2015

Sie habe ein Faible für das Unvollkommene, sagt Mara Mattuschka, für B-Movies genauso wie für misslungene Bilder oder schlechte Romane. Denn in der Fantasie könne sie diese dann vervollkommnen - und daran hat es der vielbegabten Filmemacherin, bildenden Künstlerin und Performerin gewiss nie gefehlt.

Mattuschka, vor 56 Jahren in Bulgarien geboren, ist eine Allroundkünstlerin, die sich jeder Beschreibung entzieht. Armin Thurnher etwa porträtierte sie im Falter einst als "Wiener Diva der 90er-Jahre", wohingegen Elisabeth M. Klockers spannender Dokumentarfilm von 2013 die "Different Faces of an Anti-Diva" zeigt.

Natürlich sind Diva und Anti-Diva nur zwei Seiten ein und derselben Persönlichkeit. Denn während Mara Mattuschka sich in der persönlichen Begegnung beim Interview gern zurücknimmt, die ein oder andere Zigarettenhälfte raucht und auf wirklich jede Frage eine kluge, offene Antwort sucht, neigt ihr Alter Ego, die im Film und auf der Bühne von ihr verkörperte Kunstfigur Mimi


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