7 Sachen, die Sie über STURM eventuell nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 40/15 vom 30.09.2015

Sturm? Was kann man über sehr starken Wind nicht wissen?

Gemeint ist hier nicht der starke Wind, der einem im Herbst oft ins Gesicht bläst, sondern vielmehr jener, der einem nach Genuss des gleichnamigen Getränks durch die Gedärme fegt.

Und wieso heißt der so?

Vermutlich, weil der neue Wein oft einen richtiggehenden Sturm im Kopf heraufbeschwört. Schuld daran ist sein hoher Zuckergehalt, der den Wein so süffig macht, dass man seinen Alkoholgehalt gerne mal unterschätzt. Und das kann böse Folgen haben.

Wie hoch ist denn der Alkoholgehalt vom Sturm?

Sturm muss laut Österreichischem Weingesetz mindestens ein Volumsprozent haben. Verkauft wird er üblicherweise aber erst ab vier Prozent.

Wann ist die offizielle Sturmzeit?

Eigentlich vom 1. August bis zum 31. Dezember. So lange darf er als solcher verkauft werden. Tatsächlich endet die Sturmsaison aber meist schon Mitte November. Dann ist er nämlich schon zum "Staubigen" vergoren.

Warum sagt man beim Anstoßen mit Sturm statt "Prost" "Mahlzeit"?

Eines der ungeklärten Sturm-Mysterien. Auch weiß keiner, warum manch einer "Krixikraxi" sagt. Mahlzeit ließe sich eventuell mit dem nachfolgenden Durchfall in Verbindung bringen...

Weshalb gibt es Sturm nur in offenen Flaschen zu kaufen?

Simpel: weil das bei der Gärung entstehende Kohlendioxid verschlossene Flaschen sprengen könnte.

Ist Sturm also gesundheitsschädlich?

Wie immer: Die Menge macht das Gift. Und: Sturm enthält viel Vitamin B1 und Vitamin B2.


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