"Geld ist auch ein Teil der künstlerischen Freiheit"

Die erste von Burgtheater-Direktorin Karin Bergmann allein programmierte Spielzeit hat begonnen. Im Gespräch erklärt sie, warum sie Flüchtlinge nicht auf die Bühne holen will und die Burg einen Schuldenschnitt braucht

Feuilleton | Interview: Stefanie Panzenböck, Sara Schausberger | aus FALTER 40/15 vom 30.09.2015


Foto: Heribert Corn

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Die Zeit der Krise am Wiener Burgtheater ist vorbei. Karin Bergmann (62), ehemalige Vizedirektorin, ist als künstlerische Leiterin dem fristlos entlassenen Matthias Hartmann nachgefolgt. Die Rolle der Feuerwehrfrau hat sie bravourös gespielt, dass über die Burg wieder als Theater und nicht als Geldvernichtungsmaschinerie gesprochen wird, ist zu einem guten Teil ihr zu verdanken.

Mit dem Falter unterhielt sich Bergmann über den Status quo des Burgtheaters nach dem Finanzskandal und über ihre künstlerischen Pläne.


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